Alles über Sonnenschutz


Weshalb Sonnenschutz?

Alles über Sonnenschutz

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Ohne Sonnenlicht gäbe es uns nicht. Auch keine Tiere oder Bäume oder Autos – auch das Mineralöl entstand nur mithilfe des Sonnenlichts. Sonnenlicht hilft unserem Körper, das lebensnotwendige Vitamin D zu bilden, es fördert die Herstellung des „Glückshormons“ Serotonin und sorgt über den Umweg der Photosynthese dafür, dass wir etwas zu essen haben.

Nur hat sich in den letzten Jahren etwas geändert: Durch die ungehemmte Freisetzung von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW) bis in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts gelangte eine nicht unbedeutende Menge dieser Chemikalien in die Stratosphäre. FCKW wurden als Wundermittel gepriesen, da sie zum Beispiel in Kühlschränken das bis dahin verwendete hochgiftige Ammoniak ersetzen konnten. Sie sind chemisch sehr stabil (inert), da sie mit kaum einem anderen Stoff reagierten, und waren dadurch sicher. Leider galt dies nicht in der Stratosphäre. Dort wurden sie durch Sonnenlicht aufgebrochen, und die Bestandteile der FCKW reagierten mit dem in dieser Schicht vorhandenen Ozon. Ozon ist ein höchst wirksamer Filter für die schädlichen Strahlungsanteile der Sonne, speziell für das UV-Licht. Ohne die Ozonschicht, so vermuten einige Experten, würde das Leben, wie wir es kennen, von der Erdoberfläche verschwinden. UV-Licht hat die für uns unangenehme Eigenart, Moleküle zu verändern, dummerweise auch solche, die für die Bildung unserer Haut zuständig sind. Früher oder später kommt es zur Bildung entarteter Zellen, eine der Hauptursachen für Hautkrebs. Je häufiger und intensiver die Haut der UV-Strahlung ausgesetzt wurde, desto wahrscheinlicher ist das Auftreten von Hautkrebs. So schließt sich der Kreis: Der Eintrag der FCKW führte zu einem Abbau der Ozonschicht, wodurch der Anteil der UV-Strahlung, die den Erdboden und somit uns erreicht, ansteigt, womit wiederum das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, drastisch angestiegen ist.

FCKW sind mittlerweile seit 20 Jahren nicht mehr für den allgemeinen Verbrauch zugelassen. 2010 zeigte sich zum ersten Mal die Wirkung des Verbots: Es wurde nachgewiesen, dass die Ozonschicht begann, sich zu erholen. Jetzt wird es nur noch circa 30 Jahre dauern, bis diese ihre ursprüngliche Größe wiedererhält

Hautschutz

Ziel des Hautschutzes ist, nur einen minimalen Anteil der UV-Strahlung bis zur Haut vordringen zu lassen. Dies kann zum Beispiel durch lichtdichte, möglichst reflektierende (helle) Kleidung erfolgen – ein dünnes T-Shirt reicht dazu in der Regel nicht aus. Eine Alternative dazu sind wirksame Sonnenschutzmittel. Diese enthalten Stoffe, die einerseits die UV-Strahlen reflektieren oder diese in unschädlichere – langwelligere – Strahlung umwandelt. Das ist der einfache Teil. Schwieriger ist es, das so zu gestalten, dass die Wirkung nicht durch Wasser vorzeitig endet, zum Beispiel durch Schweiß oder kurze Badevergnügen, und – für Kinder extrem wichtig – dass möglichst keine Stoffe darin enthalten sind, die Allergien oder Reizungen auslösen können. Neuere Erkenntnisse deuten zudem darauf hin, dass auch IR-A-Strahlung die Haut schädigen könnte (vorzeitige Alterung, Faltenbildung).

Die Sonnencreme sollte daher:

Zusätzliche Tipps

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